In der Schweiz gibt es über 65’000 km gut gepflegte und signalisierte Wanderwege. Vom gemütlichen Spaziergang entlang eines Flusses oder Sees bis hin zu einer anspruchsvollen Wanderung in den Alpen ist alles dabei. Es gibt sieben nationale Routen, die eine grosse Vielfalt bieten, sowie viele regionale und lokale Wanderwege. Die Infrastruktur und die Instandhaltung der Wege sind sehr gut und einfache Wanderungen sind auch möglich, wenn man keine Wanderausrüstung hat und nicht Karten lesen kann. Zudem kann man praktisch alle Wanderungen in der Schweiz mit dem Zug oder Bus erreichen.

Da ich Wanderungen über mehrere Tage liebe, möchte ich hier einige Tipps geben, damit vielleicht auch du dich irgendwann an eine Mehrtageswanderung wagst. Du kannst mich auch jederzeit kontaktieren, wenn du Fragen hast.
Die unterschiedlichen Routen der Schweizer Wanderwege:
Nationale Route
Entdecke die 7 abwechslungsreichen und anspruchsvollen Nationalrouten, welche die Schweiz zu bieten hat.
Regionale Routen
65 gut signalisierte Regionalrouten decken die ganze Schweiz ab.
Lokale Routen
Es gibt 290 lokale Wanderruten, viele davon mit speziellen Themen passend zur Gegend durch die gewandert wird.
Hindernissfreie Wege
Ergänzt werden die Wanderrouten von 76 hindernisfreie Wege in wunderschön gelegenen Gegenden der Schweiz.
Auf der Website von Swiss Mobility finden Sie die ganze Auswahl der verschiedenen thematischen Wanderwege sowie alle signalisierten Wanderwege der Schweiz.
Deine eigene Wanderung
Natürlich entscheidest du, wie viele Kilometer du wandern möchtest, damit es sich für dich richtig anfühlt. Vielleicht ist die Wanderung nur ein Teil deiner Ferien und dauert ein oder zwei Tage oder ein paar Stunden.
Wanderwege und Bergwanderwege
Die Schweizer Wanderwege sind gut zugänglich und für den Fussgängerverkehr bestimmt. Wenn immer möglich, sind sie vom motorisierten Verkehr getrennt und folgen nur gelegentlich einem Abschnitt auf Asphalt oder entlang Strassen. Alle die sich beim Laufen wohl fühlt, können den Wanderwegen folgen. Es gibt auch immer mehr barrierefreie Wanderwege, diese sind extra markiert. Die Hauptsignalisationen mit den Wegweisern der einzelnen Routen sind gelb. Dazwischen finden sich gelbe Rautezeichen an Bäumen, Häusern, Strassenpfosten oder Felsen, so dass es sehr einfach ist dem Weg zu folgen. Wenn man mal mehr als ein paar 100 Meter kein Zeichen sieht, ist man wahrscheinlich nicht mehr auf einem Wanderweg

Bergwanderwege folgen schwierigerem Gelände. Sie können steil sein und sind oft ausgesetzt. In der Regel ist nur Platz für eine Person. Auf diesen Wegen braucht man passende Wanderschuhe, keine Höhenangst und körperliche Fitness. Du solltest auch wissen, wie sich das Wetter über den Tag entwickelt, damit du nicht plötzlich in ein Gewitter kommst. Zudem sollte man auf jeder Wanderung eine Karte mitbringen. Dafür eignet sich die SwissMobility App, vorausgesetzt man bringt auch eine externe Powerbank mit. Noch besser sind Papierkarten. Die Signalisierung der Bergwanderwege ist gelb mit einem rot-weissen Pfeil. Oft finden Sie das weiß-rot-weiße Markierungen auf Felsen und Bäumen, sodass es ebenfalls relativ einfach ist, der Route zu folgen.
Unterkünfte

Es gibt verschiedene Arten von Unterkünften, wenn an in der Schweiz wandert. In einem Hotel zu übernachten, kostet mehr, dafür ist es aber auch komfortabler als in einer Jugendherberge oder auf einem Campingplatz zu übernachten. In den Bergen sind SAC Hütten oftmals die einzige Option, obwohl sie nicht so viel Komfort bieten. Wenn man länger unterwegs ist, macht es sicher Sinn eine Mischung aus Übernachtungen auszuwählen.
